Im Dschungel der Plattformen (I)

Wer im Internet oder im mobilen Bereich sichtbar werden will, der braucht beides: Eine kreative Kampagne und eine technische Plattform, die Inhalte gut administrierbar ins Netz oder aufs mobile Endgerät bringt. Nur Agenturen, die Kreativität und Plattformkompetenz verbinden, landen beim digitalen Publishing regelmäßig Volltreffer – ob mit TYPO3, WordPress, First Spirit, Red Dot oder Adobe DPS.

Pharmaunternehmen, die sich per Website an ihre Zielgruppen wenden wollen, haben heute die Qual der Wahl: Um die Inhalte aufzubereiten, stehen zahlreiche Content Management Systeme (CMS) zur Verfügung, mit denen sich die Kernbotschaften des Pharmamarketings kraftvoll in die digitale Welt blasen lassen.

Theoretisch. Denn oft entsteht nicht der erhoffte Wirbelsturm, sondern es bleibt bei einem lauen Lüftchen. Der Grund ist, dass die Content Management Systeme in vielen Fällen zwar reichlich befüllt, aber leider nicht kreativ bespielt werden. „Pharma Agenturen stehen heute vor der Herausforderung, ihre klassische Kreativkompetenz auf der für die Ziele des Kunden jeweils optimalen Plattform umzusetzen“, betont Thilo Kölzer, Vorstandsmitglied bei der Kölner Pharma Agentur antwerpes. Das geht nur, wenn Kreativität und ein solides Wissen um das Handwerkszeug, sprich die Content Management Systeme, Hand in Hand gehen. „Dabei sollte sich eine Agentur auf diejenigen Systeme konzentrieren, die dem Kunden den maximalen Publishing-Erfolg bringen“, so Kölzer.

antwerpes – Pharma Agentur für TYPO3, WordPress, First Spirit, Red Dot und Adobe DPS

Content Management Systeme dienen dazu, Inhalte, die im Internet kommuniziert werden sollen, einfach und schnell zu verwalten. Kein Marketing-Manager möchte erst eine Programmiersprache lernen müssen, nur um eine Produkt-Homepage zu aktualisieren.  Die Agentur antwerpes konzentriert sich auf fünf der erfolgreichsten Publishing-Systeme der Welt, nämlich TYPO3, WordPress, First Spirit, Red Dot und Adobe DPS. Damit lassen sich die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden an ihre Webpräsenzen optimal erfüllen.

TYPO3 und WordPress sind am bekanntesten. Es handelt sich um Open Source-Produkte, für deren Nutzung keine Lizenzgebühren anfallen. TYPO3 basiert auf der Programmiersprache PHP. Es ist schon seit 1998 auf dem Markt und mittlerweile weltweit über 500.000 Mal im Einsatz. Zu den Stärken von TYPO3 gehört, dass es einerseits ein sehr reifes CMS ist: Es bietet viele Funktionen an und beherrscht nahezu alle Spielarten des Online-Publishings. Gleichzeitig ist es dank jahrelanger Optimierung relativ einfach zu implementieren und zu bedienen.

WordPress ist das zweite „große“ Open Source-System unter den CMS. Es hat seinen Ursprung in der Welt der Weblogs („Blogs“) und hat sich dort zu einem Quasi-Standard entwickelt. Nicht zuletzt deswegen ist es mittlerweile das weltweit am meisten eingesetzte CMS überhaupt. WordPress sollte aber nicht als reines Blog-System für private Online-Tagebücher missverstanden werden. Es taugt durchaus auch für kompliziertere Webpräsenzen im Business-Umfeld. So gibt es einige große Tageszeitungen, deren Internetauftritte auf WordPress basieren. Die Agentur antwerpes setzt ihre Projektblogs mit WordPress um. Ebenfalls auf Basis von WordPress realisiert wurde die Website www.compact-renal.com.

Wenn es etwas komplexer sein soll…

Open Source-Systeme wie TYPO3 und WordPress können die meisten Anforderungen befriedigen, die heute an das Content Management im Internet gestellt werden. „Es gibt aber auch Situationen, in denen eine Agentur besser auf andere Systeme zurückgreifen sollte“, betont Thilo Kölzer. Gerade wenn komplexere Content Management Aufträge zu erfüllen sind, kann es Sinn machen, auf klassische Enterprise-Systeme auszuweichen. Die haben dann allerdings auch ihren Preis, weil dafür Lizenzgebühren fällig werden.

First Spirit ist ein solches klassisches Enterprise-System. Es ist die Grundlage der Website www.roland-rechtsschutz.de, die die Agentur antwerpes für den Kunden ROLAND Rechtsschutz implementiert hat. Auch Red Dot gehört in die Kategorie der Content Management Systeme für komplexere Anforderungen. Die beiden Websites www.hiv.de und www.aktiv-mit-rheuma.de, die antwerpes für den Kunden Bristol Myers Squibb technisch implementiert hat, basieren auf Red Dot. Gemeinsam ist all diesen Webseiten, dass sie mit großen Mengen an Inhalten für unterschiedliche Nutzergruppen auf unterschiedlichsten Navigationsebenen hantieren.

Content Management wird mobil!

Digital Publishing deckt inzwischen oft auch den mobilen Bereich mit ab. Gerade für Tablet-Geräte optimierte Inhalte gewinnen im medizinischen Bereich erheblich an Bedeutung, weil Ärzte mit diesen Geräten sowohl beruflich als auch privat zunehmend gut ausgestattet sind. Ein elegantes Werkzeug für das plattformübergreifende Content Management ist die Adobe Digital Publishing Suite (Adobe DPS). Sie erlaubt es, vom klassischen Publishing-System InDesign aus nicht nur Inhalte zu drucken, sondern diese Inhalte parallel auch im Web oder auf dem iPad zu publizieren. Zu sehen ist das bei dem Projekt Haufe Steuer 1 (https://www.steuer-eins.de), das antwerpes für die Haufe-Lexware GmbH umgesetzt hat.

Klar ist: Auch wenn Content Management Plattformen zahlreicher, leistungsfähiger und bedienerfreundlicher werden, so bleiben sie doch immer nur Werkzeuge, die sinnvoll eingesetzt werden wollen. „Plattformen erleichtern die Arbeit, aber sie erledigen sie nicht“, so Kölzer. „Erst das Wissen um die Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Plattformen erlaubt überhaupt kreative Arbeit. Und nur wenn Kreativität und Plattformkompetenz zusammenkommen, erhält der Kunde am Ende das gewünschte Ergebnis.“

Teil 2: Plattformen für Vertrieb und Projektmanagement


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