Jahresendspurt – immer wieder eine Überraschung

Gut, die Supermärkte sind – wie jedes Jahr – schon seit September vorbereitet und scheinen die Einzigen zu sein, die sich früh genug mit Schoko-Nikoläusen auf die Weihnachtszeit einstellen.

In der Agentur dagegen ist es jedes Jahr auf`s Neue eine große Überraschung, wenn statt besinnlichem Glockengeläut das Telefon heiß läuft und die E-Mail Postfächer überquillen mit Neuanfragen. Nur langsam wird einem bewusst, da ist er wieder: Der Jahresendspurt.

Die Budgets der Kunden wurden von Januar bis Oktober doch nicht ganz aufgebraucht und jeder Cent muss unter`s Volk, damit der Etat im nächsten Jahr mit mindestens der gleichen Summe gefüllt wird. Verständlich, aber auf dem Schreibtisch des gemeinen Kundenberaters und Projektmanagers stapeln sich die Jobs. An sich ein Grund zur Freude, jede Agentur liebt volle Auftragsbücher, wir sind da keine Ausnahme. Wenn sich aber alle Deadlines in der KW 51 („Wir müssen das bis Weihnachten schaffen“) knubbeln, ist die hohe Kunst der Selbst- und Kollegenmotivation gefragt. Der Feierabend-Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt wird    verschoben – auf später, sagen wir 21 Uhr. Bis dahin werden Kundentelefonate geführt, Texter, Designer und Programmierer gebrieft und ganz am Schluss die Qualitätskontrolle gemacht. Ab zur Freigabe an den Kunden und weiter zum nächsten Projekt.

Die Taktung am Ende des Jahres ist halt höher, das weiß man auch eigentlich, wenn man schon ein paar Jahre im Geschäft ist, aber wie gesagt – der berühmte Jahresendspurt ist doch immer wieder auf`s Neue eine Überraschung. Ach ja, Weihnachtsgeschenke für die Lieben nicht vergessen, also vergesst den Feierabend-Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und ab in die überfüllte Fußgängerzone. In diesem Sinne: Eine besinnliche Adventszeit!


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