Suchmaschinenoptimierung: Der Weg zu langfristiger Sichtbarkeit

Wer seiner Webseite dauerhaft jene Besucherzahlen verschaffen möchte, die sie verdient, kommt um Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht herum. OnPage-Optimierung und Linkaufbau sollten dabei Hand in Hand gehen.

Wer eine aufwändige Webseite für sein Unternehmen oder Produkt gestaltet hat, der möchte auch besucht werden. Doch oft bleibt beim Aufbau der neuen Webpräsenz gänzlich unberücksichtigt, wie die Zielgruppe auf die Webseite aufmerksam gemacht werden kann. „Das ist mehr als ärgerlich: Webseiten, die nicht besucht werden, kann man sich auch sparen“, sagt Christian Reimann, Head of Performance Marketing bei der antwerpes ag.

Dabei ist es im Internet kein Hexenwerk, Aufmerksamkeit zu generieren: „Ein Produkt oder Unternehmen auf Online-Wegen bekannt zu machen, ist weniger aufwändig und deutlich kostengünstiger als in der realen Welt“, so Reimann. Ein wichtiges Werkzeug sind dabei die Suchmaschinen, die sich für Marketingaktivitäten unter anderem deswegen so gut eignen, weil durch die Kopplung an Suchanfragen bereits eine gewisse Selektion der Zielgruppe erfolgt. “Das klassische Marketing versucht Interesse zu wecken. Suchmaschinenmarketing befriedigt ein bestehendes Bedürfnis“ erläutert Reimann.

Grundsätzlich werden beim Suchmaschinenmarketing zwei Ansätze unterschieden, die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimisation, kurz: SEO) und die Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, kurz: SEA).

SEO: Strategien gegen das digitale Nirwana

Die Suchmaschinenoptimierung zielt darauf ab, eine Webseite in der Liste der Suchergebnisse bei bestimmten Abfragen möglichst weit oben zu platzieren, im Fachjargon: die „organische“ oder „natürliche“ Auffindbarkeit zu verbessern. Das macht Sinn, denn viele Internetnutzer sehen sich bei Suchmaschinenabfragen nur die erste oder allenfalls die ersten zwei bis drei Seiten an. Alles was danach kommt, ist Teil des digitalen Nirwanas: Ein großer Schatz an Informationen, der einigen Insidern bekannt ist, der an der breiten Internetöffentlichkeit aber spurlos vorbei geht.

Wer eine Webseite im Suchmaschinenranking möglichst weit oben platzieren möchte, muss die Relevanzkriterien von Suchmaschinen beachten. Klingt einfach, kann aber recht trickreich sein. „Sowohl der Inhalt einer Webseite als auch deren Programmierung müssen bestimmte Kriterien erfüllen, die von Suchmaschinen als Indikatoren für Relevanz verwendet werden“, erläutert Reimann. Es gilt beispielsweise, bestimmte Schlagwörter auf der Webseite so zu platzieren und zu verlinken, dass sie von Suchmaschinen erkannt und eingeordnet werden können. Fast noch wichtiger als diese OnPage-Optimierung ist die Vernetzung einer Webseite mit anderen Webauftritten. Vereinfacht ausgedrückt: Je mehr Links sich in Blogs, Foren, Verzeichnissen oder auf thematisch verwandten Webseiten finden, desto höher bewerten Suchmaschinen die Relevanz einer Webseite. Mit einem gezielten „Linkaufbau“ lassen sich deswegen oft erstaunliche Aufstiege in Suchmaschinen-Rankings erreichen.

Im Vergleich zu SEA führt SEO zu einer langfristig angelegten Verbesserung der Positionierung in den Suchmaschinen-Rankings. Suchmaschinenoptimierung ist für den Kunden zudem in der Regel günstiger als der Einsatz von AdWords, da nicht „pro Besucher“ bezahlt wird. Ein Beispiel für das Potenzial von SEO liefert eine Webseite des Pharmakonzerns Bristol-Myers-Squibb zum Thema Schizophrenie und bipolare Störungen. Die Website wurde im Dezember 2010 von antwerpes einer kompletten Modernisierung unterzogen. Die Seite wurde neu programmiert, neu gestaltet und mit vielen neuen Inhalten gefüllt.

„Das angestrebte Ziel des Kunden war eine Verdopplung der Besucherzahlen innerhalb von sechs Monaten“, so Reimann. Dazu wurde ein SEO-Konzept erstellt, bei dem zunächst analysiert wurde, welche Keywords aus dem Bereich Schizophrenie/bipolare Störungen in den vorangegangenen drei Jahren am häufigsten gesucht wurden. Bei den zehn wichtigsten Keywords sollte die Seite am Ende unter den Top 5-Ergebnissen stehen. Um das zu erreichen, wurden in umfangreichen Recherchen thematisch verwandte Webseiten, Blogs, Foren und Verzeichnisse identifiziert. Den Betreibern wurde die BMS-Seite vorgestellt. Fachartikel wurden erstellt und angeboten oder Verlinkungen integriert. Ergebnis: Nach sechs Monaten war die Zahl der Seitenbesuche pro Monat um 240 Prozent angestiegen. Im Google Ranking beim Keyword „Bipolare Erkrankung“ stieg die Seite von Rang 99 auf Rang 7.

Ranking für das Keyword "Bipolare Störung"
Ranking für das Keyword „Bipolare Erkrankung“


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1 Comment

  1. Huhu,

    echt interessantes Thema. Ich sollte mich eigentlich mal mir mit Keywords beschäftigen, aber irgendwie komme ich nie dazu oder bin schlichtweg zu faul.

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